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GESCHICHTE DER PFARREI |
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Geschichte
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70 Jahre Pfarrhaus und Kloster in St. Franziskus (1937 - 2007)
Im Juli 1937 wurde das Pfarrhaus von St. Franziskus in der Pachelbelstr. 1, in dem sich auch das Franziskanerkloster befindet, fertig gestellt und von Franziskanern aus St. Ludwig bezogen. Von da an wohnten zwei Patres und drei Brüder in der Gartenstadt. Eigentümer des Gebäudes mit den Räumen des Pfarramtes ist die Katholische Kirchenstiftung St. Franziskus. Nach einem Festgottesdienst am 1. August wurde unter großer Beteiligung der Gemeinde und zahlreichen Gästen das Haus feierlich eingeweiht. Den Festgottesdienst und die Hausweihe hielt P. Gamelbert Maier OFM, Stadtpfarrer von St. Ludwig Nürnberg. Wegen der Nazizeit wurde auf eine weltliche Feier verzichtet. Der Architekt des Hauses war Professor Otto Stolz, der u. a. auch unsere "Alte" Kirche und den Schwesternbau (1929) sowie die Ludwigskirche geplant und erbaut hatte. Über der Haustüre stand damals "Pax huic domui!" - "Friede diesem Hause!"; bei einer Renovierung wurde der Spruch geändert und durch den Gruß: "Der Friede sei mit Dir!" ersetzt, damit sind auch die Besucher und Bewohner des Hauses in den Gruß miteinbezogen worden. Im Krieg hatten bei den Fliegerangriffen wiederholt die dort wohnenden Franziskaner die Brandbomben, die das Pfarrhaus getroffen hatten, beseitigt und die Brände gelöscht. Die Löscharbeiten wurden bereits während der Luftangriffe aufgenommen, sonst wäre das Haus so in Flammen gestanden, dass es so stark gebrannt hätte und nicht zu retten gewesen wäre. Seit 1986 bewohnten nun Franziskaner der Schlesischen Provinz Wroclaw/Breslau das Kloster. Die Bayerischen Franziskaner haben zum 01.07.2007 das Nutzungsrecht an die Katholische Kirchenstiftung St. Franziskus Nürnberg zurückgegeben. Diese hat unter Zustimmung des Generalvikariates der Erzdiözese Bamberg das Nutzungsrecht an die Schlesische Franziskanerprovinz der Heiligen Hedwig im Wroclaw/Breslau übertragen. Zwischenzeitlich wohnen auch die/der Seelsorger der Kuratie St. Gabriel in unserem "Pfarrhaus"; außerdem wohnen junge schlesische Franziskaner zur Weiterbildung, vor allem ihrer Deutschkenntnisse bei uns.
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